Berichte:


01.12.2025 - Weihnachtsfeier

Am 01.12.2025 fand die Weihnachtsfeier der Eicklinger Landfrauen im Gasthaus Schumacher statt. Über 70 Frauen hatten sich an schön geschmückten Tischen eingefunden, um dem Vortrag „In alten Zeiten, als das Wünschen noch erlaubt war“ von Marlies Schilling aus Lachendorf, zu lauschen. Wieder dabei war auch Hanna Seiler, die uns musikalisch am Klavier begleitete.

 

Nach Anjas Begrüßung wurden von Nicole Höper -Cammann und Astrid Flindt die traditionellen Weihnachtsbriefe vom Kreisverband Celle und vom Niedersächsischen Landesverband vorgelesen. In beiden Briefen wurde deutlich gemacht, wie wichtig eine verlässliche Gemeinschaft ist, die Vertrauen schenkt, Begegnung bietet und ein Miteinander schafft, das Zuversicht schenkt, Kraft gibt und Ideen und Ziele entwickelt. Gerade in den heutigen, unsicher machenden Zeiten kann unsere Gemeinschaft Hilfe sein, trotzdem positive Gedanken und Projekte anzuschieben, aber auch einfach Rückhalt, Kontakte zu anderen und schöne gemeinsame Erlebnisse schenken.

 

Unsere Weihnachtsfeier war ein solch schönes Erlebnis! Hanna Seiler „trieb“ uns, viele bekannte und weniger häufig gesungene Weihnachtslieder anzustimmen. Zwischen den Liedern fesselte uns Frau Schillig mit ihren Geschichten und Märchen, die sie lebhaft und vollkommen frei erzählte. Toll! Natürlich blieb uns auch genügend Zeit zum Klönen und zum Genießen der leckeren Kuchen- und Brotschnittchen vom Gasthaus Schumacher.

Anja erzählte außerdem von den beiden erfolgreichen Bastelaktionen, die kürzlich stattgefunden hatten. Dabei wurden sehr hübsche Weidensterne und die beliebten Zipfelweihnachtsbäume hergestellt. Auch die Brühe und die Klößchen für die Hochzeitssuppe für den Weihnachtsmarktverkauf wurden bereits vorbereitet. Um den Weihnachtsmarkt erfolgreich zu bewältigen, wurden auch noch Helfer beim Verkauf und Herstellen von Waffelteig gesucht. Mit etwas Mühe wurden Helfer gefunden. Wir sind allen sehr dankbar, die sich immer wieder zur Verfügung stellen, aber es wäre sehr schön, wenn hier noch mehrere oder auch mal andere zu bereit wären.

 

Zum Abschluss bedankte sich Anja bei Marlies Schilling und Hanna Seiler, die uns eine sehr schöne und stimmungsvolle Weihnachtsfeier beschert haben, mit kleinen Präsenten.

Des Weiteren kündigte sie unseren nächsten Vortragsabend, am 12.01.2026 an. Thema wird sein: Der gesunde Darm, die Wurzel aller Gesundheit.

 

Dann beendete Anja unsere Feier und wünschte allen eine frohe und besinnliche und entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir freuen uns auf viele schöne und interessante Vortragsabende und gemeinsame Aktionen mit euch in 2026. Bleibt gesund! Wir sehen uns!

 

 

Euer Vorstand

Text und Fotos: Stephanie Köneke


03.11.2025 - Lesung mit Ilena Grote aus Langlingen

Am Montag, den 03.11.2025, trafen sich die Eicklinger Landfrauen im Pröve Hof in Eicklingen. Eingeladen zu unserem Vortragsabend war Ilena Grote, Autorin aus Langlingen, um uns ihr Buch „Die Allerfrauen-FastenzeitPlus“ vorzustellen.

Ilena Grote ist aufgewachsen in Hohne, wohnt nun aber schon lange in Langlingen. Schon in ihrer Jugend hatte sie viel Freude am Schreiben. Es entstanden erste Geschichten, Krimis und Sketche.

 

Den Text ihres ersten Buches, ein Adventsbuch, schrieb sie, um den“ Lebendigen Adventskalender“ in Langlingen nach einigen Jahren mit nachlassender Beteiligung wieder zu beleben.

Die 24 Geschichten kamen so gut an, dass man ihr riet, sie zu veröffentlichen. Hohnebostel und Nienhof baten die Autorin, auch für ihre Dörfer Adventsgeschichten zu schreiben. Ilena Grote entschied sich, ihr Werk über einen Selfpuplishing Verlag drucken zu lassen. Seitdem hat sie sechs Bücher veröffentlicht. Dabei hat sie sich nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt, aber die meisten Erzählungen spielen in ihrer dörflichen Heimat.

 

Ilena Grote liebt das Leben auf dem Land mit all seinen Vorzügen und möglichen Nachteilen. Sie schätzt die weite Natur, gute Luft und Ruhe auf dem Land und seine Bewohner. Man kennt und grüßt sich, man achtet aufeinander und hilft sich gegenseitig. Klatsch und Tratsch empfindet sie nicht unbedingt als bösartig, sondern als neugieriges Interesse für einander.

 

Auch „ Die Allerfrauen-FastenzeitPlus“ spielt auf dem Dorf. Hauptfigur ist die Witwe Hanna, die nach langer Zurückgezogenheit nach dem Tod ihres Mannes, ganz langsam mit Hilfe von Luise aus dem Dorf wieder am Leben teilnimmt. Es müssen einige Hürden überwunden und Veränderungen vorgenommen werden, aber am Ende findet Hanna eine neue Liebe und es gibt ein Happy End. Ilena Grotes Bücher haben immer ein gutes Ende , verrät sie und sagt:“ Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht zu Ende.“

Nach dem Vorlesen einzelner Passagen aus dem Buch, gab es noch die Möglichkeit, dieses Buch oder ein anderes Werk von der Autorin zu erwerben. Dieses Angebot wurde von vielen genutzt.

Anja bedankte sich im Anschluss herzlich mit einem Blumengeschenk bei Frau Grote für die schöne Lesung.

 

Wir beendeten den Abend wie immer mit dem Lied „Kein schöner Land“, wobei uns diesmal Biggi Deichmüller auf der Gitarre begleitete. Vielen Dank!

 

Text und Foto: Stephanie Köneke


11.10.2025 - 75. Jahre LandFrauenverein Eicklingen

Am 11.10.2025 hat der LandFrauenverein Eicklingen sein 75 jähriges Bestehen im Gasthaus Schumacher gefeiert. Anja Schepelmann begrüßte alle Mitglieder und unsere Gäste. Dazu zählten die Vertreterinnen der LFV aus dem Flotwedel, aus Wathlingen-Nienhagen und Ute Tietje vom Kreisverband. Ebenso Bürgermeister Jörn Schepelmann und vom RÖV Wolfgang Fricke und Werner Buck und unsere Referentin Beate Recker, Erfolgscoach aus Wetschen.

 

Anja ging in ihrer Rede auf die Entwicklung des Vereins, seine Aufgaben und Bemühungen ein. Ursprünglich von Bäuerinnen gegründet, hat sich die berufliche Zusammensetzung der Mitglieder sehr verändert und vergrößert. Zu den Zielen gehörte es auch schon damals wie heute, Bildung auf dem Land anzubieten, Rechte von Frauen zu verbessern , Gemeinschaft und Netzwerke untereinander zu fördern und das Dorfleben zu bereichern. Ganz besonders würdigte Anja die beiden ehemaligen Vorsitzenden Annegret Soltau und Ilsedore Heidmann, die den Verein viele Jahre geleitet und weiterentwickelt haben.

 

Auch Pamela Rehberg ( LFV Bockelskamp), Ute Tietje, Wolfgang Fricke und Werner Buck sowie Jörn Schepelmann beglückwünschten uns zu unserem Jubiläum, einer guten, aktiven Vereinsgemeinschaft und betonten den Wert unserer Arbeit für uns, aber auch fürs Dorf und seine Feste. Mit guten Wünschen für die Zukunft überreichten sie uns „wertvolle“ Geschenke, die Anja mit herzlichem Dank entgegennahm.

 

Zwischen den Gängen des sehr leckeren Menüs referierte Beate Recker zu dem Thema : Was haben der Maserati und die Landfrauen gemeinsam?

 

Der Maserati steht für Leistung, Aktivität, Neugier, Dynamik, Sexyness, Fortschritt, Aktualität und Unabhängigkeit. Alles Eigenschaften, die auch auf uns zutreffen! Frau Recker erklärte, dass Landfrauen leider immer noch ein hausbackenes Image haben, das unbedingt verbessert werden muss. Landfrauen sind erfolgreiche, kreative Unternehmerinnen und sind in vielen verschiedenen Berufen zu finden. Mit über 500 000 Mitgliedern in Deutschland sind wir das größte, ehrenamtliche Bildungsnetzwerk. Sie ermutigte uns Landfrauen, selbstbewusst aufzutreten, um eine bessere Außenwirkung zu haben. Im Vordergrund steht dabei nonverbale Kommunikation: aufrechte Körperhaltung, offene Arme und ein freundliches Lächeln. Hierbei hilft eine positive Grundeinstellung. Um diese zu bekommen, empfahl sie uns, jeden Tag drei positive Dinge in unser Erfolgstagebuch zu schreiben, uns selbst zu loben und 13 Autosuggestionen. Jede hat irgendwelche Begabungen ,die sie nutzen sollte. Das tolle Motto des Deutschen LF Verbandes lautet :“ Tu das, was du kannst, mit dem, was du hast, dort ,wo du bist!“

 

Die Abschlussworte sprach Nicole Höper-Cammann und machte deutlich, wie wichtig Landfrauenarbeit ,auch gerade in der Zukunft ist. Sie dankte Schumachers und allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

Mit dem „ Danke“ Lied ließen wir den Tag ausklingen.

 

Text: Stephanie Köneke

 

"Jubiläumsbilder"

 

 


20.09.2025 - Fahrt nach Lüneburg und Bardowick

Am 20.September starteten wir unseren Ausflug nach Lüneburg und Bardowick bei schönstem Spätsommerwetter mit 38 Personen. Thema unserer Führung hieß: Innenhöfe und geheime Ecken. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden uns viele verwinkelte und schöne Innenhöfe, versteckte Durchgänge und Besonderheiten gezeigt. Die Tour ging auch durch das Senkungsviertel, die ursprüngliche Altstadt Lüneburgs, wo wir an vielen Gebäuden sehen konnten, wie stark die Häuser sich durch die unter der Stadt liegende Saline bewegt haben. Seit der Stilllegung der Saline 1980 sind die Absenkungen sehr viel weniger geworden und man hat gelernt, besser auf diesem Untergrund zu bauen.

 

Die Führung machte uns auch mal wieder deutlich, wie viel besser es um die Rechte von uns Frauen heute bestellt ist. Es gab noch um 1700 in Lüneburg eine Art „ Züchtigungsanstalt“ für ungehorsame Ehefrauen, Kinder und Jugendliche. Wie furchtbar! Nebenan baute man aber ein Haus für gebildete Witwen, wo sie kostenlos wohnen und essen durften. Auch wenn es nur ein Drittelgeschoß zum Schlafen gab, war dies eine sehr fortschrittliche Entwicklung. Denn Witwen waren mittellos, weil sie nach dem Tod ihrer Männer den gesamten Besitz verloren. So lebten sie vergleichbar mit Obdachlosen auf Friedhöfen oder an der Stadtmauer.

 

Die zahlreichen Braumeister der Stadt setzten dann erstmals durch, dass die Witwen zumindest so lange die Brauerei weiterführen durften, bis ein Sohn erwachsen geworden war und den Betrieb übernehmen konnte.

 

In die alte, traditionelle Brauereigaststätte Mälzer kehrten wir zum Mittagessen ein. Nachdem wir uns dort in fröhlicher Runde schnell gestärkt hatten, blieb uns noch ein bisschen Zeit, um durch ein paar Läden zu stöbern.

 

Anschließend fuhren wir nach Bardowick. Hier bekamen wir eine Führung durch die Hollandwindmühle von Müllermeister Meyer, dessen Familie die Mühle bereits in 6. Generation seit 1907 betreibt. Erbaut wurde die Mühle 1813. Anfangs waren die Flügel noch mit Segeln bespannt, was für den Müller mit sehr viel mehr Arbeit und Gefahr verbunden war. Um 1865 wurden Jalousienklappen in die Flügel gebaut. Durch die Klappen und eine neu montierte Windrose konnte der Müller die Flügel dem Wind entsprechend ausrichten.

 

Heute wird die Mühle nicht nur über die Flügel, sondern auch elektrisch angetrieben, damit sie kontinuierlich im Zweischichtbetrieb arbeiten können. Herr Meyer führte uns durch die vier Stockwerke der Mühle und erklärte uns die verschiedenen Techniken und Bauteile mit Begeisterung für sein Handwerk und beantwortete mit viel Geduld unsere vielen Fragen. Neben der Mühle betreibt Herr Meyer einen Laden mit Mühlenprodukten, Futtermitteln und vielen, regionalen Erzeugnissen. Des Weiteren führen sie ein schönes Café mit sehr leckeren, selbstgebackenen Torten und Kuchen, die wir im Garten des Cafés genießen konnten. Gegen 17.00 Uhr fuhren wir nach diesem tollen, hochinteressanten Tag wieder nach Eicklingen.

 

Text: Stephanie Köneke

 

Bilder aus Lüneburg und Bardowick ...


27.08.2025 - Opa Ernys Garten, Wahrenholz

Am Mittwoch, den 27.08.2025, haben wir unser neues Programm mit einem Ausflug nach Wahrenholz in Opa Ernys Garten begonnen. Das Wetter meinte es mit beinahe 30 Grad und Sonnenschein fast zu gut mit uns. Wir waren mit 26 Frauen angereist und wurden von Friedrich Camehl, Baumschulbesitzer und Gräserspezialist aus Wahrenholz, geführt. Von ihm erfuhren wir, dass es Opa Ernys Garten erst seit 2021 gibt. Erny stammt von einem Hof aus Wahrenholz, ging in die Metallbranche und wurde erfolgreicher Unternehmer. Nach einer schweren Krebserkrankung wollte er nochmal neu anfangen, verkaufte seine Firma und steckt seitdem das erhaltene Geld in die Gartenanlage. Friedrich Camehl wurde beauftragt, einen bienen- und insektenfreundlichen Obst- und Staudengarten anzulegen. Die Fläche hat eine Größe von 5 ha und soll noch erweitert werden. Es wurden über 250 verschiedene Staudenarten angepflanzt. Sie stehen in großen, prächtig leuchtenden Gruppen, die wie lauter kleine Blütenteppiche wirken. Zwischen ihnen wachsen immer wieder Sträucher und kleine Ahornbäume und bedecken das Gelände. Bienen und Insekten schwirren fleißig umher. Herr Camehl hatte sehr viele praktische Tipps zu Schnitt- und Staudenpflege für uns, die für einige bestimmt ganz neu waren.

 

1.Keine Erde in Staudenbeeten bewegen, also nicht harken o.ä.!

 

2.Ordentlich Mulch aufbringen.

 

3.Unkraut, das trotz Mulch noch aufläuft, nur ausziehen.

 

4.Stauden im Herbst nicht schneiden, da in den Stängeln und Blüten Insekten überwintern.

 

5.Wenn wir die Pflanzen schneiden, alles im Beet liegen lassen. Die Natur wandelt alles schnell zu Humus um und reichert so den Boden mit Nährstoffen an. Als Dünger verwenden sie nur Hornspäne.

 

6.Fast alle Stauden blühen besonders lange und mit vielen Blüten, wenn sie im Mai / Juni kurz vor der Blüte nochmal kräftig zurückgeschnitten werden. Auch Lavendel darf bis ca. 20 cm über dem Boden kräftig ins Holz geschnitten werden. Für eine 2. Blüte werden dann nur die Stängel bis zum Holz abgeschnitten.

 

Herr Camehl empfahl uns, lieber öfter mal ein Buch zu lesen und uns auszuruhen, weil wir uns, mit diesen Tipps die Gartenarbeit insgesamt viel leichter machen könnten. Ein Buch hilft vielleicht auch zu ignorieren, dass ein Beet mal nicht ganz so sauber und perfekt aussieht.

 

Nach dem lehrreichen Rundgang saßen wir bei Kaffee und Kuchen gemütlich im Hofcafé zusammen und stöberten im Hofladen. Mit vielen neuen Ideen und Anregungen fuhren wir dann zurück nach Eicklingen.

 

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03.03.2025 - Osteopathie

Zu unserem Vortragsthema Osteopathie mit Silke Regener-Klingemann fanden sich am

03. März ca. 55 Landfrauen im Gasthaus Schumacher ein.

 

Anja begrüßte uns herzlich und informierte uns über Verschiedenes:

Von uns haben 13 Frauen an einer Hygieneschulung teilgenommen, die Voraussetzung für den Verkauf von Lebensmitteln auf Märkten ist.

Für das Nähen von „ Nesteldecken“ für Demenzkranke werden Freiwillige gesucht. Weitere Infos gibt es bei Anja.

Am 20. September fahren wir mit dem Bus nach Lüneburg. Es gibt dort eine Führung an versteckte Orte und Mittagessen. Für die Führung muss man gut laufen können.

Im Anschluss fahren wir nach Bardowick, wo eine Besichtigung der Mühle und Kaffee trinken geplant sind.

 

Nach dem leckeren Essen begann Silke Regener - Klingemann mit ihrem Vortrag über Osteopathie. Unsere Referentin ist seit 40 Jahren Physiotherapeutin und seit 15 Jahren begeisterte Osteopathin. Sie hat eine gemeinsame Praxis für Physiotherapie und Osteopathie mit ihrer Schwägerin in Nienhagen. Die Osteopathie wurde von einem amerikanischen Arzt entwickelt. Er nannte sie „Osteo“ ( griech. Knochen) – pathie,

weil er anfangs glaubte, dass alle Beschwerden von den Knochen ausgehen. Später musste er feststellen, dass Organe, Muskeln und Faszien eine viel größere Rolle spielen. Faszien sind bindegewebige, sehr elastische Schutz -und Stützhüllen der Muskeln. Sie können durch kleine Fehlstellungen, Schonhaltungen oder wenig Bewegung verkleben und sich auf den ganzen Körper auswirken. Osteopathen betrachten und behandeln immer den gesamten Menschen. Sie haben ca. eine Stunde Zeit für ihre Patienten, was diese ganzheitliche, umfangreiche Behandlung und viel Aufklärungsarbeit ermöglicht. Mit einem Privatrezept kann jeder Osteopathie bekommen. Die Kosten werden anteilig von den Kassen übernommen. Silke hatte ein Skelett mitgebracht und mit Hilfe von Therabändern, Luftballons und Lappen sehr vereinfacht das Zwerchfell, die Nieren und die Hüftbeugermuskeln dargestellt. Am Beispiel des Zwerchfells und der Hüftbeuger erklärte sie uns, wie viele Beschwerden und Funktionen miteinander zusammenhängen. Auch Asymmetrien können Ursache vieler Probleme sein. Bei einem Beckenschiefstand können die Beckenbodenmuskeln nicht gut arbeiten, wodurch eine Inkontinenz entstehen kann. Aber jeder Muskel kann trainiert werden und gerade die Beckenbodenmuskeln können wir gar nicht oft genug und v.a. im Alltag trainieren. Im Anschluss an ihren sehr anschaulichen und kurzeiligen Vortrag durften Silke jede Menge Fragen gestellt werden. Sie beantwortete mit einfachen Erklärungen und Humor Fragen zur richtigen Schlafposition, Zwerchfelldehnung, Schnarchen, Sodbrennen, Tinnitus und vielem mehr. Silke bekam viel Applaus für ihren aufschlussreichen Vortrag und einen Blumengruß und ein großes Dankeschön von Anja. 


03.02.2025 - Jahreshauptversammlung

Am 03.02.2025 fand die Jahreshauptversammlung der Eicklinger LandFrauen im Gasthaus Schumacher statt. Anja Schepelmann begrüßte die anwesenden Vereinsmitglieder sehr herzlich und führte anschließend durch die Versammlung. Auf der Tagesordnung stand u.a. eine wichtige Beratung an – die Anpassung des Mitgliedbeitrags ab 2026.  Anja erläuterte detailliert, dass von unserem bisherigen Beitrag  ( 20,00 € / Jahr) nach Abzug der festen Kosten so gut wie nichts in der Vereinskasse bleibt. Die Referentenkosten z.B. werden durch den Einsatz der LandFrauen auf den verschiedenen Märkten „ erwirtschaftet“. Nach einem kurzen Austausch wurde der ab 2026 vorgeschlagene Beitrag in Höhe von 30,00 € / Jahr einstimmig von der Versammlung beschlossen.

 

 

Der Eicklinger LandFrauenverein freut sich sehr über 15 neue Mitglieder ( 12 Bienen und 3 Hummeln 😊 ) . Von den neuen Mitgliedern konnten Birkhild Peters, Gitti Freitag, Elke Oelmann und Friedhelm Vorwerk-Jürgens persönlich von Anja und Nicole im Verein begrüßt werden.  

Nach dem offiziellen Part stellte ChisTine Jenschke aus Eicklingen sich und ihre interessante Arbeit als freie Rednerin vor. Sie hat sich 2019/2020 selbstständig gemacht und gestaltet und leitet seitdem Abschiedsfeiern ( Beerdigungen ), Hochzeiten, Jubiläen und Taufen

( Willkommensfeiern ). 

Mit einem herzlichen Dankeschön an Familie Schumacher wurde die Versammlung geschlossen.


13.01.2025 - Waldbaden

Zu unserem ersten Vortrag in 2025 fanden sich ca. 45 Landfrauen im Gasthaus Schumacher ein, um von Frau Nesenhöner aus Adelheidsdorf zu erfahren, was sich hinter Waldbaden verbirgt.

 

Shirin Yoku ist der japanische Name für Waldbaden, die Therapie, die entwickelt wurde, um den Menschen wieder innere Ruhe, erholsamen Schlaf und ein starkes Immunsystem zu schenken. Denn in Japans Großstädten mit den höchsten Bevölkerungszahlen auf engem Raum weltweit und sehr hohem Stresslevel in Beruf und Alltag leiden besonders viele Menschen unter psychischen und auch körperlichen Problemen.

 

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Angebote, um Waldbaden zu praktizieren. Beim Waldbaden geht es um das bewusste Verweilen im Wald, um sich zu erholen, den Kopf freizubekommen und seine Gesundheit zu stärken. Man ist wie ein Kind mit allen Sinnen, alle Alltagssorgen vergessend, in der Natur unterwegs. Dabei macht man einfache Atem-, Körper-, Sinnes und Achtsamkeitsübungen sowie Meditationen. All das wirkt sich positiv auf unseren Körper und Seele aus. Unsere Atmung, das Herz-Kreislauf- und Immunsystem und der Hormonspiegel verbessern sich. Fußbeweglichkeit und Gangsicherheit werden gefördert. Wir sehen im Grünen entspannter und oft auch gedanklich klarer, wenn wir uns bewusst mit allen Sinnen im Wald umsehen.

Frau Nesenhöner wollte für uns Waldbaden auch praktisch erfahrbar machen. Dafür hat sie viele Zapfen, Äste, Moos, Rinde, Kastanien u.ä. gesammelt, um den Wald zu uns zu bringen. Wir kamen in einem großen Stuhlkreis zusammen und wurden von Frau Nesenhöner zu einer Waldbadenreise mitgenommen. Unsere Reise wurde z.T. begleitet von Tonaufnahmen aus dem Wald mit vielen Vogelstimmen, Wasserplätschern und auch Musik. Wir machten kleine Atem-, Körperwahrnehmungs- und Fühlübungen sowie eine kurze Meditation. Es gab Handmassage mit Zapfen und Riechen an Tannenzweigen. Obwohl wir nur ca. 30-40 Minuten „unterwegs“ und „nur“ drinnen waren, haben wir uns wunderbar entspannt und erfahren, wie Waldbaden wirkt

und der ungefähre Ablauf ist. Dafür gab es viel Applaus. Anja bedankte sich herzlich bei Frau Nesenhöner für ihren tollen und lebendigen Vortrag. Wir werden mit ihr einen Termin für Interessierte im Wald vereinbaren.

Text und Fotos: Stephanie Köneke